PRESSEARCHIV


„No Maps For These Territories“


Der Name des Albums ist Programm. Von alten Louis Armstrong-Nummern über Samba- oder japanische Elektroklassiker bietet die Berliner Sängerin Amé Toki eine erstaunliche Bandbreite. Am Ende erinnert das Ganze stark an die legendären „Hotel Costes“-Compilations zu ihren besten Zeiten. Von dieser Dame wird man hören.
(GO, 02/07)

Mission Extravaganz


Sie zelebrieren Nujazz er außergewöhnlichen Art: die Berliner Musiker Sabine Meyer-Wiel und Christoph Selbach, die sich 1994 zu dem Duo Moana zusammenschlossen. Im Unterschied zu gefeierten Formationen wie DE/Phazz erweitern sie ihre Mischung aus Jazzharmonien und Elektrobeats mit klassischer Musik und Zitaten aus der Welt des Chansons. Dabei erzählt Meyer-Wiel als charismatische Sängerin in englischer, portugiesischer und französischer Sprache träumerische Geschichten. Und veredelt ihre Auftritte obendrein durch extravagante Kostüme zu einer Wanderung zwischen Theater und Konzert.
(PRINZ Ruhrgebiet, Wohlklangfestival /Zeche Zollverein, 2003)

Das Berlin der 20er Jahre, TripHop und Easy-Listening

gehören zu den Wurzeln ihrer Musik. Aus dem Nichts tauchen Geräuschkulissen auf uns bilden den Teppich auf dem Moana sich bewegt und ihre Aura entfaltet.
Gesammelte Loops, Zitate von Klassik bis Drum'n'Bass, sind eingebettet in sperrige Soundwelten - dazwischen die Ruhe der Balladen und der Klang eines Konzertflügels. Ein Mix aus Geräuschschnipseln, Alltagsklängen, Zitaten aus Gehörtem und der Melancholie des Chansons.
In englischer, deutscher, französischer und portugiesischer Sprache erzählt Moana Geschichten über Vergangenes und Zukünftiges. Sie ist der Lockvogel der verführerischen Plastik- und Hochglanzwelten und zieht Hörer und Internet-User in das Innere ihres „Systems“.
„Ich bin Viele“, könnte Moana sagen: Covergirl, verträumte Fee, leidenschatliche Geliebte, cooles Glamourwesen. Als Projektionsfläche für wirkliche und unwirkliche Lebensentwürfe bewegt sie sich auf einer bunten Spielwiese der Fantasien.
„Während ich hier bin, wäre ich gern da und dort.
Indes ich bei dir bin, wär ich gern fort.
Zehn Frauen möcht ich sein,
zehnfach ich selbst auf der Welt.
In Rom
und im Ritz
und im Beduinenzelt. [...]“
Programmatisch erscheinen diese Zeilen eines Erich-Kästner-Gedichts und beschreiben treffend das „Zappen“ durch die verschiedenen, zuweilen gegensätzlichen Traumwelten dieser Frau. Dadaistische und selbstironische Momente wie: „Let me be your Tamagucci carry me around, when you feed me with some Sutchi I'll make a funny sound...“, sind Sprach- und Gedankenspiele zugleich.
(Festival Düsseldorfer Altstadtherbst, 2001)

Ohne Zeit und ohne Raum


Fahren wir doch bitte einmal unsere Wahrnehmungssonden richtig aus. Kokettieren ein bisschen mit dem Typ des guten alten Flaneurs. Gucken mal hierhin, mal dorthin, und vor allem: genauer. Lasst uns alle denkbaren Eindrücke sammeln. Was hat sie zu bieten, unsere bunte Welt?
Viel, für manche zu viel. Alles geht so unglaublich flott, dass man sich kaum als ein funktionierendes Teilchen in dem riesigen, immerfort krachenden Räderwerk namens Welt begreift.
Ruhepausen erwünscht. [...]
Auto-Rauschen, Gesprächsfetzen, U-Bahn-Quietschen. Die Musik des Heute macht sich selber. Und als Kontrast dazu Töne aus Stille, sinnliche Oasen, Haltestellen für unsere aufgescheuchten Gemüter.
„Musik-Hören soll Zeit und Raum vergessen machen“, so die Zielsetzung von „moana“-Sängerin Sabine MeyerWiel. Gerade diese Vielseitigkeit, dieses fortwährende Schlüpfen in immer neue Rollen, dieses Hin- und Hergirren zwischen Traum und Wirklichkeit fängt die Buntheit des Lebens ein.
Als ein wenig surrealistisch könnte man das Projekt schon bezeichnen: Der spontane Zugriff auf eine immer komplexer werdende Welt, die Dimension des Traumes, das Fragmentarische, das Grelle, das Verhaltene, der quecksilbrige Umgang mit Selbst- und Fremdzitaten. Bekannte Zusammenhänge werden entfremdet, neue entstehen. ... Inmitten des Huschens und Eilens mal ein Stopp-Schild setzen: Halt, du kleiner Wicht, du Rädchen im Getriebe - erkennst du dich wieder in deiner urbanen Umgebung? Wagen wir es also, unsere visuellen und akustischen Kanäle neu zu schmieren, damit vielfältige Stimmungen hindurchgespült werden, geradewegs bis ans Tor unserer Phantasie.
(WZ / Festivalbeilage, 09/00)

Joggen im Weltraum

- das ist verführerisch schnurrende Klangsportbewegung zwischen Chanson und TripHop
(NRZ)

Geheimnisvolle Klangreise

ins 21. Jahrhundert
...die Sängerin und die drei sie begleitenden Musiker scheinen eine andere musikalische Welt zu erobern. Man fühlt sich in den städtischen Geräuschedschungel versetzt, Beats ertönen von... ja, woher eigentlich? Verbunden mit der melancholischen Atmosphäre des Chansons entsteht eine unvergleichliche Mischung, die gleichzeitig beschwingt und doch das eine oder andere Fragezeichen im Raum stehen läßt.
Immer im Mittelpunkt: Moana-Sängerin Sabine MeyerWiel mit ihrer tiefen, erotischen Stimme, die die so warm klingen, aber genau so gut naiv-kindlich wirken kann: „There she is, a tomorrows girl!“
(NRZ / Mühlheim)

Space jogging, Internet, Cyberspace

, aber auch ganz schlichte Liebe versetzt mit urbanen Großstadtklängen aus dem Synthesizer gehen eine Verbindung mit dem Glamour und der schwermütig-leichtsinnigen Atmosphäre des Chansons ein. [...] Sie schlüpft virtuos in die unterschiedlichsten Rollen und vermag auch musikalisch die verschiedensten Genres zu verbinden. Bei ihrer eigenwilligen Suche nach den zahlreichen Ichs der modernen Großstadtfrau empfängt sie den tosenden Applaus des begeisterten Publikums fast schüchtern.
(Rheinische Post)

Uferlos intensiv


In die Unendlichkeit der Meere wollte „Moana“ das Publikum entführen. Aber das war weit untertrieben:
in Frankreichs Straßen, an die Küste Chiles, in das weite Grasland Argentiniens, in die hektische Welt Brasiliens und das Deutschland zur Zeit Marlene Dietrichs wurde das Publikum versetzt - begleitet von der Klangwelt des 21. Jahrhunderts.“
(Bergische Morgenpost)

... ihre Lieder geben Lebensträumen einen Raum


(WAZ)

... aufregend anders

[...] Eine gelungene Mischung aus Glamour und melancholie, Sprachen und Sounds.
(WZ)

Christoph Selbachs enorm stilbewandertes, ideenreiches Klavierspiel hätte allein schon den Konzertbesuch gelohnt. Die solistische Besetzung, die „gleichberechtigten“ Arrangements und seine technische Versiertheit geben ihm alle Freiheit dieser (Jazz-)Welt. Die wiederum weiß Selbach völlig uneigennützig in den Dienst der Sängerin und der Songs zu stellen. Und damit auch in den des Publikums, wie der skandierende Beifall und drei Zugaben bewiesen. (Mannheimer Morgen)

... erotisch knisternd wie Seide

und viel zu schnell zu Ende.
(Rheinische Post)

Furios, melancholisch, spritzig frivol

und leicht giftig (kurzum: einfach wundervoll) [...] Ein Erlebnis für alle Sinne
(Bergische Morgenpost)
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